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CFDs vs. Aktien

CFDs vs. Aktien

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Wenn Sie nach neuen Möglichkeiten suchen, mit dem Trading Geld zu verdienen, ist es wichtig sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Nutzung von Finanzinstrumenten zu beschäftigen. Dieser Artikel befasst sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Aktien- und dem CFD-Handel. Ausserdem gehen wir auf die Vor- und Nachteile von CFDs und Aktien ein, damit Sie eine fundierte Entscheidung für sich treffen können. 

Was sind CFDs?

Sie wissen, dass Sie im Grunde genommen einen Anteil an einem Unternehmen kaufen, wenn Sie in Aktien investieren. Die Funktionsweise eines Differenzkontrakts ist jedoch etwas anders. Ein Differenzkontrakt (CFD) wird zwischen einem Käufer und einem Verkäufer abgeschlossen, wobei sich der Käufer verpflichtet, dem Verkäufer die Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs eines Basiswertes (Aktie, Rohstoffe, FX) zu zahlen. Ausserdem gelten CFDs als risikoreicher im Vergleich zu Aktien. Beachten Sie, dass der CFD-Handel mit einer Hebelwirkung verbunden ist, und dass der Margenhandel Ihre Gewinne erheblich steigern kann, aber auch Ihr Verlustpotenzial erhöht. Einigen Studien zufolge verlieren 67 bis 76 Prozent der Kleinanleger beim Handel mit CFDs Geld. Aber zum anderen ermöglicht der Handel mit CFDs auch in kürzester Zeit ein grosses Vermögen zu erschaffen.

 

Was sind die Unterschiede?

 

Erstens: Beim Aktienhandel besitzen Sie einen Anteil an einem Unternehmen. Der Besitz einer Aktie ist bei CFDs nicht der Fall. Da Aktien öffentlich gehandelt werden, unterliegen sie den Handelszeiten eines Marktes. CFDs hingegen erfordern kein Eigentum und sind daher 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche zugänglich und handelbar.

 

Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass der CFD-Handel mit einer Hebelwirkung erfolgt und der Aktienhandel nicht. Beim Handel mit Hebelwirkung besteht die Möglichkeit, dass die Verluste die ursprüngliche Investitionssumme übersteigen können.

Warum sollte ich mit CFDs handeln?

 

Der CFD-Handel birgt zwar ein erhebliches Risiko für Ihr Geld, hat aber auch grosse Vorteile. Der vielleicht wichtigste Faktor ist die Hebelwirkung, die Sie einsetzen können. Die Hebelwirkung hat in der Regel einen negativen Beigeschmack, da sie oft mit einem hohen Risiko und erheblichen Verlusten verbunden ist. Der Hebel kann jedoch potenziell lohnend sein und Anlegern und Händlern die Möglichkeit bieten, umfangreiche Positionen einzugehen, ohne den Gesamtbetrag zu bezahlen. Eine kleine Marge als Sicherheit ist alles was dabei vom Broker gefordert wird. Darüber hinaus kann der Anleger beim CFD-Handel wie bei Aktien entweder long oder short gehen, das heisst von steigenden wie auch von fallenden Kursen profitieren. Es ist wichtig zu wissen, dass normale Aktien nur zu bestimmten Zeiten gehandelt werden können, während CFDs rund um die Uhr gehandelt werden können, was die allgemeine Zugänglichkeit des Marktes erhöht. Dies wird vor allem dann interessant, wenn man Ereignisse nach dem Börsenschluss oder vor Beginn traden möchte, wie zum Beispiel die Bekanntgabe von Quartalszahlen.

 

Der Kommissionsertrag den Sie bezahlen werden hängt vom Spread, den Gebühren für die Finanzierung über Nacht und gelegentlichen Provisionen ab. Die Kosten für den Aktienhandel umfassen beispielsweise häufig den Spread (Unterschied zwischen Kauf und Verkauf Preis der Aktie), die Verwahrungsgebühren und gelegentlich eine Provision, aber niemals eine Gebühr für die Finanzierung über Nacht.

 

Händler betrachten den Aktienhandel als die bessere Option, wenn der Händler beabsichtigt, die Position über einen längeren Zeitraum zu halten. Im Gegensatz dazu ist der CFD-Handel eine beliebte Option für schnelles Traden, wie zum Beispiel sehr gute oder äusserst schlechte Neuigkeiten die kurzfristig einen enormen Einfluss auf die Preise haben werden.

 

Da es sich beim CFD-Handel um ein Investmentprodukt mit Hebelwirkung handelt, ist weniger Kapital erforderlich als beim Aktienhandel um die gleiche grösse des Investments zu erreichen. Der Kapitaleinsatz ist geringer, weil Sie beim Kauf einer Aktie die gesamten Kosten für den Vermögenswert im Voraus bezahlen. Beim Handel mit CFDs hingegen müssen Sie einen bestimmten Prozentsatz, die so genannte Marge aufbringen was bedeutet, dass Sie eine gleich grosse Position für weniger Geld erwerben können. Denken Sie jedoch daran, dass Ihr Gesamtengagement in beiden Fällen das gleiche ist. Während der Hebel also die Gewinne vergrössern kann, kann er auch die Verluste vergrössern und Ihre ursprüngliche Investition übersteigen.

Was spricht also für den Aktienhandel?

Makler erheben oft bestimmte Gebühren von Personen, die im CFD-Handel tätig sind. Wenn Sie Aktien mit Ihrem eigenen Geld kaufen, fallen diese Kosten natürlich nicht an. Wenn Sie jedoch Aktien erwerben möchten, um sie über einen längeren Zeitraum zu halten, kostet Sie der Kauf von Aktien-CFDs viel Geld. Ausserdem müssen Sie immer darauf achten, dass Ihr Konto ausreichend gedeckt ist, um Ihre Einschusszahlungen zu leisten. Wenn Sie mit Ihren Einschüssen nicht auf dem Laufenden sind, kann dies dazu führen, dass der Broker Ihre Position automatisch schliesst.

 

Es gibt zwar deutliche Unterschiede zwischen dem Aktien- und dem CFD-Handel, aber die Unterschiede reichen nicht aus, um zu sagen, dass der eine besser ist als der andere. Letztendlich wäre es am besten, wenn Sie Ihre Wahl von Ihren persönlichen Vorlieben, Zielen und Ihrer Risikotoleranz abhängig machen. Stellen Sie also Sicher, dass der Broker Ihrer wahl CFDs sowie auch der klassiche Aktienhandel anbietet.

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